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Arta

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Arta ist eine kleine Gemeinde im Nordosten von Mallorca und liegt etwa 60 km von der Stadt Palma de Mallorca entfernt. Arta besitzt eine Fläche von 139,8 Quadratkilometern. Der größte Teil dieser Fläche wird von der Serra Artana eingenommen, dem höchsten Massiv der östlichen Bergkette auf Mallorca.

 

Zum Gemeindgebiet von Arta gehören acht recht niedrige Berge. Der höchste dieser Berge ist mit 552 m der Puig de Ferrutx, der niedrigste der Puig d´en Mir mit 256 m. Die Gemeinde von Arta ist charakterisiert durch große noch vollkommen unbewohnte Flächen. Dazu zählt insbesondere auch die Küste von Arta. Sie erstreckt sich auf über 25 km und ist bis heute von Bebauung komplett verschont geblieben.

 

Der Name "Arta" wurde erstmalig im Jahr 1232 mit dem Namen "Yartan" erwähnt. Heute sind je nach nationalem Schriftsprachgebrauch auch die Schreibweisen “Artá” und “Artà” gängig. In der mallorquinischen Geschichtsschreibung tauchte auch die Schreibweiste “Jartan” auf. Die Herkunft des Namens “Arta” ist das Arabische “Gertan”, was soviel wie “Garten” bedeutet. Und diese Bezeichnung ist für Arta in der Tat äußerst treffend: Arta ist eine der grünsten Gebiete der Insel Mallorca, denn Arta verfügt über mehrere aktive Flussläufe und Bäche, die das ganze Jahr über Wasser führen und eine wunderbar üppige, sattgrüne Vegetation hervorbringen.

 

Diese besondere Landschaft war seit der Besiedlung Mallorcas bewohnt. Das bezeugen die archäologischen Funde dieser Gemeinde (poblat de Ses Paisses und talaiots de sa Canova). Das Talayotische Dorf Ses Paisses ist eine Siedlung der prähistorischen Talayot-Kultur. Die Münzen, Siegel und Gefäße der Talayot-Kultur können in dem privaten Museum an der Placa de sa Canova besichtigt werden.

 

Heute leben im Gemeindegebiet von Arta ungefähr 7000 Menschen, die meisten davon im Städtchen Arta selbst. Arta begeistert seine Besucher insbesondere durch das harmonische und natürlich gewachsene Stadtbild. Es gibt unzähliche steile Gassen, die am Fuße des Stadthügels beginnen und sich zur mittelalterlichen Burganlage hinaufschlängeln. Die mittelalterliche Wallfahrtskirche Sant Salvador auf der Spitze des Hügels von Arta beherrscht das Stadtbild und ist auch aus der ferne weithin sichtbar. Sie ist von mächtigen Festungsmauern umgeben. Von ihrer Terrasse aus bietet sich ein Rundblick auf die Küste, das Mittelmeer im Nordosten von Mallorca, auf die einzigartig grüne Hügellandschaft rund um Arta, auf unzählige Mandelplantagen, Ölbaumhaine, auf den Torre de Canyamel (Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert), auf die gotische Pfarrkirche (Transfiguration del Senyor) direkt unterhalb des Hügels sowie auf das kleine Schwester-Hügel-Städtchen Capdepera mit der ihrerseits üppigen Wehrmauer. Für Touristen bietet Arta viele Möglichkeiten. Sehr reizvoll ist vor allem die Küstenregion der Gemeinde, da hier die mit Abstand schönsten Strände der Insel Mallorca liegen. Die Tropfsteinhöhlen Coves d'Arta sind eine weitere Sehenswürdigkeit des Ortes.

 

Direkt an der Grenze zu Santa Margalida befindet sich der Sandstrand sa Canova mit weitläufigen Dünen. Weiter östlich zwischen s'Estanyol und Cala gibt steile Klippen und wechselnde Schluchten mit kleinen, einsamen Sandstränden. Die unberührtesten Strände der Insel Mallorca gehören zum Gemeindegebiet von Arta. Dazu zählen insbesondere die Cala Torta, die Cala Mesquida und die Cala Mitjana.

 

Arta grenzt an die Gemeinden Capdepera und Son Servera. Beide Gemeinden sind mit Auto in weniger als 5 Minuten zu erreichen und verfügen über eine große Anzahl weiterer Strände und Buchten. Zu Capdepera gehört zum Beispiel der berühmte Strand von Cala Ratjada und zu Son Servera der von Cala Millor. Doch Capdepera und Son Servera bieten auch absolut einsame kleine Buchten.

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